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Presse

Artikel "Cyber-Sicherheit für den Mittelstand" publiziert im General Anzeiger

 

 

 

 

 

Termine

18. Rheinbacher Ausbildungsmesse erneut mit VRT-Beteiligung 

Zum 18. Male in Folge war das „Alliance Messegebäude“ im Rheinbacher Hochschulviertel Austragungsort einer Ausbildungsmesse. Am Samstag, den 14. Oktober fand in gewohnter Atmosphäre diese alljährliche Messe statt, bei der rund 90 Aussteller erneut vertreten waren. Auch für unsere Auszubildende Louisa Stippler aus unserer Rheinbacher Niederlassung war es ein „Heimspiel“. Bereits im Vorjahr hat Frau Stippler Herrn Peter Radermacher von Bonner VRT-Niederlassung am obligatorischen Messestand tatkräftig unterstützt.

 

Für die Unterbringung der Messestände mussten beide Etagen des Messegebäudes genutzt werden. Die Interessierten Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen und Berufskollegs nutzten diese Berufsmesse, um zwanglos Kontakt zu Firmen und Institutionen aufzunehmen. Neben Informationen zu den unterschiedlichsten Berufen und Studienmöglichkeiten bekamen die Schüler Auskünfte über verfügbare Praktika und freie Ausbildungsplätze in den jeweiligen Unternehmen. Wie bei den anderen Berufs- und Ausbildungsmessen in diesem Jahr war das Angebot an dualen Studienmöglichkeiten unterschiedlichster Ausrichtung ausgesprochen vielfältig.

 

                                

                                                  Louisa Stippler (Auszubildende VRT Rheinbach) im Gespräch

                                                        

 

Veranstaltung Quo Vadis? an der Marienschule in Euskirchen als Wegweiser in die berufliche Zukunft 

Die Frage „Was soll ich nach dem Abitur nur machen?“ stellten sich zahlreiche Schülerinnen und Schülern an der Marienschule am Freitag, den 27. September im Rahmen der Veranstaltung „Quo Vadis?“. Nach dem Besuch dieser Berufsmesse in den Räumlichkeiten des Gymnasiums in Euskirchen, die zum sechsten Mal in Folge abgehalten wurde, fand ein Großteil der Besucher eine konkrete Antwort auf diese Frage oder zumindest weitere Anregungen für ihre berufliche Zukunft.

 

Neben vielen gewerblichen Ausstellern aus der Region, darunter die Euskirchener Niederlassung der VRT, waren auch andere Einrichtungen, wie etwa die Hochschulen der Region und die Arbeitsagentur vertreten. Am VRT-Messestand fanden die Besucher mit  Herrn Leon Jander und Frau Johanna Holzhüter konkrete Ansprechpartner für Fragen zur Ausbildung zum Steuerfachangestellten als auch zum dualen Studium im Steuerrecht.     

 

Im Unterschied zu anderen Berufsorientierungsveranstaltungen lud die Schule auch ehemalige Schülerinnen und Schüler zu dieser Veranstaltung ein. Mit diesen ehemaligen Marienschülern hatten die Besucher ebenfalls kompetente Ansprechpartner für die zahlreichen Fragen rund um das Thema Ausbildung und Studium. Neben den klassischen Ausbildungsgängen und Studienmöglichkeiten waren insbesondere die dualen Studiengänge im Fokus der Schülerinnen und Schüler.

 

 

VRT erneut beim Bonner Firmenlauf

Widriges Wetter und geänderte Startbedingungen sorgten bei den Teilnehmern des diesjährigen Firmenlaufes in der Bonner Rheinau am 14. September 2017 nur kurzweilig für Eintrübung der guten Laune.

Nach 10 Jahren musste der Firmenlauf seinen angestammten Platz in den Bonner Rheinauen räumen und den Vorbereitungen für die Weltklimakonferenz Platz machen. In einigen hundert Metern Entfernung von der gewohnten Stelle waren dann direkt am Rhein gelegen der Stadt- und Zielbereich sowie die Verpflegungszelte und die Teilnehmerzelte aufgebaut.

Dank des bereitstehenden Zeltes in der Nähe des Start- und Verpflegungsbereichs hatten die Teilnehmer der VRT trotz des ungemütlichen Wetters noch einigermaßen Glück gehabt. Das obligatorische Aufwärmen vor der Bühne  fiel allerdings wegen des aufkommenden Unwetters, was die VRT betraf, buchstäblich ins Wasser. Das Glück war jedoch nur von kurzer Dauer, da fast zeitgleich mit dem Startschuss ein Dauerregen einsetzte, der sich bis in den späten Abend hielt. Rund 12.430 Läufer und Walker aus mehr als 450 Teams nahmen an dem diesjährigen Lauf teil und sorgten mit ihrer Teilnahme für Spendeneinnahmen in Höhe von insgesamt 18.900 Euro für die Bonner Hilfsorganisationen Care e.V. und Mukoviszidose e.V.

 

 

VRT Bonn nimmt an Sponsorenlauf teil

"Gemeinsam Stark" so lautete das Motto der VRT bei der Teilnahme am diesjährigen Sponsorenlauf der Ursulinenschule am 07. Juli 2017 in Hersel.

Wie beim letzten Sponsorenlauf unserer Partnerschule wird der Erlös dieser Veranstaltung für einen sozialen Zweck verwendet.

 

Bereits vor Beginn der ersten Unterrichtsstunden waren die schülerinnen mit der organisatorischen Vorbereitung dieser Veranstaltung beschäftigt, dessen Erlös drei ausgewählten karitativen Projekten

zu Gute kommt. So galt es zunächst, die zahlreichen Streckenposten einzuteilen und die Verpflegungsstationen entlang des 1,5 km langen Rundkurses unterhalb des Sportplatzes in Hersel zu besetzen.

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen absolvierten alle Schülerinnen und Vertreter der Sponsoren sowie einige Lehrer, die nicht mit organisatorischen Aufgaben betraut waren, diesen lauf entlang des Rheins

und durch die angrenzenden Felder. Hierbei kam es nicht vorrangig auf die Geschwindigkeit an, sondern Ziel war es, möglichst viele Runden zu laufen oder zu gehen. Die VRT mit Stephanie Schneider, Georg Fölster

und Peter Radermacher konnte insgesamt 21 Runden (rund 31,5 km) zurücklegen und spendeten dadurch insgesamt 250,- Euro für einen guten Zweck.

 

Neben diesen Bonner Kollegen war auch Dirk Strunk mit von der Partie. Er war in seiner Funktion als Einsatzleiter des DRK  vor Ort an der Strecke, um die ehrenamtlichen Rettungskräfte zur koordinieren und die

Schulsanitäter anzuleiten.

 

Der schulsanitätsdienst stellte 6 Teams mit jeweils 5 Schulsanitäterinnen, die sich ausgestattet mit Notfallrucksäcken und Einsatzjacken entlang der Strecke positionierten. Da die Temperaturen sich jenseits

der 30-Grad-Marke bewegten, war es nicht nur für die Läufer ein anstrengender Tag. Es kam zu zahlreichen Hilfeleistungen, so zum Beispiel Schürfwunden nach Stürzen, Hitzeerschöpfungen, Kreislaufbeschwerden,

verstauchte Knöchel etc. Die Schulsanitäterinnen meisterten diese Aufgabe hervorragend.

 

Ein Sanitätsteam wurde vom DRK mit "Accessoires" in Anlehnung an einen aktuellen Kinofilm ausgestattet. Trotz der vielen Einsätze gingen die Helfer sichtlich gut gelaunt zu Werke und in der "Einsatzfreien" Zeit

übten die Helfer noch verschiedene Unfallszenarien.

 

 

 

 

 

Altbewährtes Bewerbungstraining an der Ursulinenschule

Trotz Einführung neuer Lehrninhalte beim alljährlichen Bewerbungstraining im letzten Jahr für eine unserer Partnerschulen, der Ursulinenschule (USH) konnte beim Bewerbungstraining für den

Realschulzweig dieser Schule am 12. und 13. Juli 2017 lediglich auf didaktisch altbewährten zurückgegriffen werden.

 

Die mit Unterstützung unserer EDV-Abteilung eingeführte webbasierte Lernplattform "Moodle.de" konnte dieses mal nicht im Unterricht verwendet werden, da die seit längerem andauernden Umbau-

und Ausbauarbeiten am Schulgebäude den Abriss des Bedäudeteils mit besagten Inormatik-Unterrichtsraum Anfang Juli beinhalteten.

 

Themen wie die "Richtige Berufswahl" sowie das Auffinden und Interprätieren von Stellenanzeigen wurden durch Herrn Radermacher im Wege des Frontalunterrichts vermittelt.

Insbesondere die Zusammenstellung einer aussagefähigen Bewerbungsmappe sowie die Teilnahme an einem "echten" Bewerbungsgespräch zwíschen Schülerinnen und einem Vertreter der VRT waren

weitere wichtige Themenschwerpunkte. Mit Herrn Radermacher, Organisationsleiter der VRT, hatten einige Schülerinnen zudem die Gelegenheit, ein Telefongespräch im Rollenspiel zu üben.

 

Zielsetzung war weiterhin, den Schülerinnen nicht nur Einblicke in die Arbeitsweise einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu geben, sondern auch praktische Hilfestellung

bei der Vorbereitung künftiger Bewerbungsgespräche im Rhamen der an der Oberstufe später vorgeschriebenen Praktika zu leisten.

 

 

 

IHK-Seminar zum Thema 'Buchhaltung für Einsteiger online & offline'

In Zusammenarbeit mit der IHK-Bonn-Rhein-Sieg hat die VRT einen vierstündigen Vortrag zum Thema Buchhaltung für Einsteiger online & Offline entwickelt. Ziel des Vortrages am 3. Juli in den Räumlichkeiten der IHK in Bonn

war es, den rund 60 Teilnehmern wichtige Grundinformationen zur Organisation der Buchhaltung in ihrem Unternehmen zu vermitteln.

 

Herr Uwe Rolef, Steuerberater und Partner der VRT am Bonner Standort, gab den interessierten Zuhörern zunächst praktische Hinweise und Handlungsempfehlungen für die Buchhaltung. Weitere Schwerpunkte des

Vortrages waren die neuen Anforderungen an die Kassenführung ab dem 01.01.2017, sowie die erweiterten Zugriffsrechte der Finanzverwaltung auf Unternehmensdaten durch den Erlass zur GoBD.

 

Wie im Bereich der Buchhaltung Online-Lösungen eingesetzt werden können, zeigte anschließend Herr Dirk Strunk, Leiter der EDV bei VRT. Er erläuterte kompetent und anschaulich im praktischen Beispiel die Anwendung

von DATEV Unternehmen Online.

 

  

 

                                       

 

 

 

 

Seminar für IT-Sicherheit auf der Ursulinenschule

Das Thema Datenschutz und Datensicherheit ist seit längerem fester Bestandteil in der Zusammenarbeit zwischen der VRT und einer unserer Partnerschulen. So findet regelmäßig eine Schuldoppelstunde für die Unterstufe der Ursulinenschule in Bornheim-Hersel zum Thema Umgang mit den neuen Medien und den sich daraus ergebenden Risiken statt. Als weiteren inhaltlichen Baustein wurde erstmalig dieses Thema auch mit den Eltern der betroffenen Schülerinnen an der Ursulinenschule im Rahmen eines dreistündigen Seminars am 21. Juni 2017 besprochen. 

Herr Strunk referierte mit Unterstützung von Herrn Radermacher über folgende Themen:

• Rückblick auf die Unterrichtsstunde für die Unterstufe zum Thema IT-Sicherheit
• Big-Data - was bedeutet unser Handeln für unsere und die Zukunft unserer Kinder
• Nutzung von Apps und deren Datenklau am Beispiel von Musical.ly, Tellonym, Instagram, Ask.fm, Snapchat, etc.
• Nutzung von Streaming-Diensten und die neue Rechtsprechung
• Funktionsweise des Dark-Net, illegal oder legal ???
• Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting im Internet und die Auswirkung auf den Schulalltag

Wie wichtig das Thema Datensicherheit für die Ursulinenschule ist, kann man daran erkennen, dass es auf dieser Schule sog. Medienscouts gibt. Solche Scouts rekrutieren sich aus den eigenen Reihen der Schülerinnen und sind Ansprechpartner für betroffene Schülerinnen bei allen Fragen rund um „IT-Sicherheit“. Außerdem trugen die 10 Medienscouts inhaltlich zur Präsentation vor den Eltern am 21. Juni bei, indem sie selber über ihre jeweilige Erfahrungen mit den neuen Medien berichteten. Die praktischen Erläuterungen und Hinweise der Medienscouts wurden von Eltern dankend angenommen.

 

 

Sollte eine entsprechende Situation auf der Ursulinenschule eintreten und die Medienscouts informiert werden, wenden sich die angesprochenen Medienscouts anschließend an die zuständigen Fachlehrer. Es wird dann gemeinsam entschieden, wie weiter im Einzelfall vorzugehen ist. Die Initiative der Ursulinenschule im Bereich Medienkompetenz der Schülerinnen wird durch die Einführung eines sog. „Medienführerscheins“ verstärkt.

Am Ende überraschten wir die Eltern mit einem Beispiel für das einfache Auslesen Ihrer Kreditkartendaten und dem automatischen Einloggen Ihrer Smartphones in unserem „gefakten“ Telekom Hotspot. Das Staunen war den ahnungslosen Teilnehmern anzumerken.

 

 

 

Bonner Nachtlauf 2017

 

-ein neuer Rekord!

 

Die VRT ging am 15.06.2017 beim alljährlichen mittlerweile 8. Bonner Nachtlauf mit insgesamt fünf Läufern an den Start. Aufgrund des stetigen Zuwachses der Teilnehmerzahlen boten die Veranstalter „Bonn läuft!“ wie im letzten Jahr gleich zwei Rennen an. Gestartet wurde mit dem „TopLauf“, für leistungsorientierte Läufer/-innen, um 20:00 Uhr mit einer Laufzeit von unter 50 Minuten auf 10 km, um 21:30 Uhr begann dann der sogenannte „FunRun“ für alle anderen Läufer/-innen. Für den diesjährigen Lauf hatten sich bereits 3133 Läufer angemeldet – ein neuer Rekord! Außerdem konnten sich am Mittwoch ab 17 Uhr weitere interessierte Sportler im Start-Ziel-Bereich nachmelden. Zum Vergleich: Letztes Jahr waren es noch 2706 Teilnehmer. Auch der soziale Zweck dieser Laufveranstaltung sorgte für eine zusätzliche Motivation bei den Läufern. Die diesjährigen Läufer der VRT waren, Stephanie Schneider, Dirk Hussy, Georg Fölster und Peter Radermacher.

 

VRT-Vorträge und Speed-Dating zum Ausbilundgsberuf des Steuerfachangestellten

 

VRT-Vorträge und Speed-Dating zum Ausbildungsberuf des Steuerfachangestellten

Rund 80 Vorträge zum Thema „Ausbildung in den unterschiedlichsten Berufen“ in zahlreichen Unternehmen und Organisationen der Region Bonn-Rhein-Sieg wurden am Ausbildungsinformationstag des Berufskollegs Siegburg am 3. Mai 2017 gehalten.

Die VRT-Referenten Janina Sophie Droste, Auszubildende zur Steuerfachangestellten am Bonner Standort sowie Peter Radermacher gingen bei ihren Vorträgen zunächst auf die klassische Ausbildung zum Steuerfachangestellten ein, um später im zweiten Vortrag die vielfältigen Möglichkeiten des dualen Studiums bei der VRT näher zu erläutern.

 

Die anschließenden Fragen der interessierten Zuhörer, darunter künftige Abgänger der Höheren Handelsschule sowie einige Schüler des Wirtschaftsgymnasiums am Berufskolleg in Siegburg, zielten insbesondere auf die Möglichkeiten des berufsbegleitenden Studiums ab. Die VRT-Broschüre als auch ein Informationsbroschüre der Steuerberaterkammer zur klassischen Ausbildung sowie ein Informationsflyer der Hochschule FOM wurden nach den Vorträgen von den Teilnehmern mitgenommen.

 

Tatkräftige Unterstützung erhielten die Vortragenden am obligatorischen Messestand durch Seyda Süslü , Auszubildende zur Steuerfachangestellten in unserer Hennefer Niederlassung. Nach zwei VRT-Vorträgen und Präsenz am Messestand in der Aula der Schule fand zudem ein Speed-Dating statt. Zum Speed-Dating mit der VRT haben sich insgesamt 6 Bewerber angemeldet. Die Gespräche mit den Bewerbern wurden durch Herrn Radermacher geführt. Wie in den Vorjahren endete der gut 6-stündige Ausbildungsinformationstag mit einem kleinen Imbiss und einem Umtrunk.

 

 

VRT beim diesjährigen Bonn-Marathon am Start

 

 

VRT beim diesjährigen Bonn-Marathon am Start

 

Bei idealem Laufwetter ging die VRT mit zwei Staffelmannschaften am Sonntag, den 2. April beim alljährlichen Bonn-Marathon an den Start. Die VRT war mit 7 Läufern unter den 13.000 Sportlern vertreten, die verschiedene Laufdisziplinen absolvierten. Auch Inline-Skater und Handbiker gehören mittlerweile zu den Teilnehmern.

 

Um 8.30 Uhr starteten die Handbiker und Inliner, direkt vor dem historischen Koblenzer Tor, gefolgt von den Halbmarathonläufern und Walkern um 8.45 Uhr. Für die Marathon-, Einzel- und Staffelläufer erfolgte der Startschuss um 10.30 Uhr. Etwa 200.000 Zuschauer verfolgten dieses Event und jubelten den Läufern vom Straßenrand zu. Auch für die Verpflegung während und nach dem Lauf war reichlich gesorgt.

 

Die abwechslungsreiche Strecke führte vom Start am Koblenzer Tor zunächst über die Kennedy-Brücke nach Beuel. Auf dem gegenüberliegenden linksrheinischen Ufer ging es dann später für alle Läufer bei strahlendem Sonnenschein weiter in Richtung Rheinaue. Das letzte Stück führte dann an der Adenauer Allee entlang in Richtung Innenstadt. Dort befand sich das Ziel für alle Halbmarathon-Läufer (21,0975 km). Die Marathon-Läufer sowie die Marathon-Staffeln durften diesen Rundkurs zwei Mal absolvieren, um auf die erforderliche Strecke von 42,195 km zu kommen.

 

Das „VRT Team 2“ mit Maria Weber, welche zwei Streckenabschnitte absolvierte, und den Läufern Dr. Marc-Yngve Dietrich sowie Christian Schulte-Lentz bewältige die Marathonstrecke mit 42,195 km in einer fantastischen Zeit von 03:48:10. Damit belegte dieses Team einen hervorragenden Platz 63 in der Staffeldisziplin. Das „VRT Team 1“ mit Stephanie Schneider, Roland Herbst, Georg Fölster und Peter Radermacher liefen diese Strecke in 04:08:02 und belegten damit eine beachtlichen Platz 125 von insgesamt 180 „Team-Staffelmannschaften“.

 

Glückwunsch an dieser Stelle an allen VRT-Läufern für ihre vollbrachte Leistung !!!

 

Informationsveranstaltung bei der VRT in Köln

 

 

Informationsveranstaltung zum Thema „Immobilien als Kapitalanlage - rechtssicher und steueroptimiert investieren!“

 

Die zweite Veranstaltung zum Thema „Immobilien als Kapitalanlage“ fand im traditionsreichen Excelsior Hotel Ernst in Köln am Mittwoch, den 29. März statt. Auch im Rahmen dieser Veranstaltung erfuhren die zahlreichen Teilnehmer, wie man rechtssicher, steueroptimiert und solide kalkuliert in eine Anlageimmobilie investiert.

 

Aus den Reihen der VRT informierten die Steuerberater Willi Spies und Susanne Rosenberg sowie Rechtsanwalt Christian Schulte-Lentz, wie ein Immobilienkauf steueroptimiert strukturiert werden kann und welche laufenden steuerlichen Gestaltungsaspekte bei der Immobilienanlage beachtet werden müssen. Als Gastreferenten stellten die Kölner Notare Dr. Andreas Rethmeier und  Dr. Jens Tersteegen die wichtigsten Aspekte des Immobilienkaufvertrages vor und Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Michael Brückner von der Kanzlei Müller, Eicks & Winand erläuterte, wie Bauherren Planungs- und Vertragsrisiken vermeiden können

 

In der Pause zwischen den Vorträgen und im Anschluss daran hatten die Teilnehmer genügend Zeit, Ihre Fragen mit den Referenten bei einem Glas Kölsch zu erörtern.

 

Informationsveranstaltung bei der VRT in Bonn

 

-zum Thema „Immobilien als Kapitalanlage“ -

 

Am Donnerstag, den 16. Februar fand in den Räumlichkeiten der VRT am Bonner Standort eine Informationsveranstaltung für Mandanten und Investoren statt. Die Möglichkeiten einer rechtssicheren, steueroptimierten und solide kalkulierten Investition in eine Anlageimmobilie standen dabei im Mittelpunkt der einzelnen Fachvorträge.

 

Aus den Reihen der VRT informierten die Steuerberater Ulrich Rieck und Uwe Rolef sowie Rechtsanwalt Christian Schulte-Lentz, wie ein Immobilienkauf steueroptimiert strukturiert werden kann und welche laufenden steuerlichen Gestaltungsaspekte bei der Immobilienanlage beachtet werden müssen. Als Gastreferenten stellten der Bonner Notar Dr. Albert Rabl die wichtigsten Aspekte des Immobilienkaufvertrages vor und Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Michael Brückner von der Kanzlei Müller, Eicks & Winand erläuterte den Anwesenden, wie Bauherren Planungs- und Vertragsrisiken vermeiden können.

 

In der Pause zwischen den Fachvorträgen wurden den Gästen Fingerfood und Getränke gereicht und bei dem einen oder anderen Glas Kölsch standen die Referenten nach dem fachlichen Teil für weitere Fragen zur Verfügung.

 

Bewerbungstraining an der Ursulinenschule

 

-Neuer Lernbaustein beim Bewerbungstraining an der Ursulinenschule- 

 

An drei Schultagen vom 15. bis zum 17. Februar fand das alljährliche Bewerbungstraining für die gymnasiale Mittelstufe der erzbischöflichen Ursulinenschule (USH) – unsere Partnerschule in Bornheim/Hersel – statt. Neben alt Bewährtem kam erstmalig eine didaktische Neuerung des Bewerbungstrainings zum Einsatz. Mit Unterstützung unserer EDV-Abteilung am Bonner Standort, Herrn Strunk und Herrn Rohs, konnte eine elektronische Lernplattform im Unterricht integriert werden. Mit Hilfe der webbasierten Lernplattform „Moodle.de“ wurden die Themen „Richtige Berufswahl“ sowie das Auffinden und Interprätieren von Stellenanzeigen durch Herrn Radermacher vermittelt. Die Moodle-Lernplattform ist zurzeit bei über 100.000 Bildungseinrichtungen im Einsatz und ermöglicht den Schülern ein inhaltliches Arbeiten in digitalen Kursräumen.

 

 

 

Zielsetzung war weiterhin, den Schülerinnen nicht nur Einblicke in die Arbeitsweise einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu geben, sondern auch praktische Hilfestellung bei der Vorbereitung künftiger Bewerbungsgespräche im Rahmen der an der Oberstufe später vorgeschriebenen Praktika zu leisten. Auch dieses Jahr hat das praxisbezogene Bewerbungstraining trotz der gewohnten „Schulatmosphäre“ nicht an Qualität verloren. Bis vor wenigen Jahren wurde das Bewerbungstraining in den Räumlichkeiten der VRT in Bonn abgehalten.

 

Insbesondere eine Selbsteinschätzung im Hinblick auf die richtige Berufswahl, das Auffinden und Interpretieren von Stellenanzeigen, die Zusammenstellung einer aussagefähigen Bewerbungsmappe sowie die Teilnahme an einem „echten“ Bewerbungsgespräch zwischen Schülerinnen und einem Vertreter der VRT waren wichtige Themenschwerpunkte.

 

Mit Herrn Radermacher, Organisationsleiter der VRT, hatten einige Schülerinnen zudem die Gelegenheit, ein Telefongespräch im Rollenspiel zu üben. Gemeinsam mit dem jeweiligen Fachlehrer für Deutsch an der Ursulinenschule, beantwortete er die zahlreichen Fragen der engagierten Schülerinnen.

 

Diesjähriger Ausbildungsinformationstag

 

-VRT am Markt der Möglichkeiten-

 

Am Samstag den 28. Januar 2017 fand die seit Jahren abgehaltene Berufsinformationsmesse wie gewohnt in den Räumlichkeiten der Ursulinenschule in Bornheim-Hersel in den beiden Turnhallen statt. Allerdings mussten weitere Klassenzimmer für die Teilnehmer als Veranstaltungsraum genutzt werden, um die steigenden Ausstellerzahlen zu bewältigen.

 

Wie in den Vorjahren nutzten die Schülerinnen den „Markt der Möglichkeiten“, um erste Kontakte zu Firmen aus der Region zu knüpfen. Auch konnten die Schüler/innen mit den ebenfalls auf dieser Berufsmesse vertretenen Hochschulen die Möglichkeiten eines Studiums erörtern.

 

Mit Frau Anna Schneider,  war die VRT erneut kompetent vertreten, um die zahlreichen Fragen der Schülerinnen an unserem Messestand zu beantworten.

 

 

Die Zahl der interessierten Realschülerinnen hat die Anzahl der Gymnasiasten, die sich für den Ausbildungsberuf der Steuerfachangestellten interessiert haben, an diesem Tage erneut übertroffen. Die Ursulinenschule beherbergt in Bornheim-Hersel neben dem bekannten Gymnasium ebenfalls eine Realschule.

 

Auch im kommenden Jahr wird die VRT an dieser Veranstaltung als Aussteller teilnehmen.

 

Einkommensteuervortrag am Berufskolleg Siegburg 

 

 

Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule auf dem Berufskolleg in Siegburg hatten am Mittwoch, den 18. Januar die Gelegenheit einen Vortrag rund um das Thema „Einkommensteuer“ zu hören. Frau Jamy Lee Iven und Frau Janina Sophie Droste, beides Auszubildende der Bonner VRT-Niederlassung, hatten einen entsprechenden Vortrag u.a. mit einer praktischen Übungsaufgabe vorbereitet und im Rahmen von drei Doppelstunden den interessierten Schülerinnen und Schülern im Unterricht vorgetragen.

 

 

Zu Beginn der Vorträge stellte Herr Peter Radermacher kurz die VRT und die Anforderungen an die Ausbildung zum Steuerfachangestellten bei der VRT vor. Während der Bearbeitung der Übungsaufgabe gingen Frau Iven und Frau Droste dann auf die Fragen der Schüler ein. Die Fachlehrer hatten den Schülern im Vorfeld einige Grundlage aus dem Bereich Personal und Lohnabrechnung vermittelt, so dass stellenweise auf vorhandenem Wissen bei der Aufbereitung des Themas Einkommensteuer aufgebaut werden konnte. Am Ende der Vorträge beantworteten die Referenten dann sowohl weitere fachliche Fragen als auch Fragen im Zusammenhang mit der Ausbildung. Frau Iven, die zurzeit eine duale Ausbildung verbunden mit einem BA-Studium absolviert, erläuterte abschließend in groben Zügen diesen Ausbildungsweg.

Die gleichen Vorträge wurden dann von Herrn Christian Flohe, Auszubildender mit berufsbegleitendem BA-Studium bei der VRT in Bonn, und Frau Anna Schneider, Steuerfachangestellte der Bonner Niederlassung, auf der Außenstelle des Berufskollegs Siegburg in Neunkirchen gehalten. Diese Unterrichtsreihe fand dort am Donnerstag, den 26. Januar statt.

 

 

Nachholtermin für Unternehmenstag an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

 

Wie bereits in der letzten VRT intern bekannt gegeben, musste der für November letzten Jahres geplante Unternehmenstag kurzfristig seitens des Veranstalters abgesagt werden. Jedoch haben die Veranstalter der seit 16 Jahren bestehenden Personalmesse an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Campus in Sankt Augustin einen Ersatztermin am Mittwoch, den 11. Januar 2017 organisiert. Zu diesem Termin haben sich nichtsdestotrotz insgesamt 95 Aussteller angemeldet, darunter auch die VRT. Im Gegensatz zur regulären Veranstaltung im November wurden die Flächen der Messestände auf jeweils 2m x 2m begrenzt und der zeitliche Ablauf der Veranstaltung etwas gestrafft.

 

 

Steuerseminar für angehende Industriekaufleute

 

-Praxisbezug im Unterricht am Berufskolleg Siegburg-

Im Rahmen des Berufsschulunterrichts für Auszubildende zum/r Industriekaufmann/-kauffrau am Berufskolleg in Siegburg am 12. Januar wirkte die VRT mit Frau Laura Müller und Frau Anna Schneider aktiv bei der Gestaltung des Unterrichts mit. Nach einer kurzen Vorstellung der VRT durch Herrn Peter Radermacher und einer Einführung in die Thematik fassten Frau Müller und Frau Schneider im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation die Grundzüge der Berechnung der Einkommensteuer zusammen.

Anschließend mussten die Schüler/innen an einem Fallbeispiel die Einkommensteuer für das Veranlagungsjahr 2014 für ein fiktives Ehepaar berechnen. Nach einer ausführlichen Besprechung dieses Steuerfalles stellten die Schüler/innen zahlreiche Fragen, wie z.B.: Wann muss man überhaupt eine Steuererklärung abgeben? Was mache ich, wenn meine tatsächlichen Fahrtkosten die Pauschale übersteigen? Welche Belege muss ich wie lange aufbewahren? Was gehört zur berufsüblichen Kleidung? Wie werden Aus- und Fortbildungskosten behandelt? Wie werden Kontoführungsgebühren angesetzt? Können Geschenke bis 35,- Euro mehrfach im Jahr steuerfrei behandelt werden?

Nach diesen und zahlreichen anderen Fragen, die Frau Müller und Frau Schneider kompetent zu beantworten wussten, wurde näher auf die Splitting-Tabelle und die Möglichkeiten der Veranlagung eingegangen. Zum Schluss bleibt festzuhalten, dass es sich um eine gelungene Auftaktveranstaltung gehandelt hat. Alle Beteiligten hatte eine positive Bilanz gegen Ende der beiden Unterrichtsstunden gezogen.

 

 

 

"Schädlinge, Würmer & Co." VRT-Veranstaltung im Uniclub

Am Dienstag, den 11.11. fand nicht etwa ein Vortrag zur Artenvielfalt oder gar zu einem der 5. Jahreszeiten entsprechendem Thema statt, sondern die „Informationssicherheit für Mittelständler und Privatpersonen“ stand im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung für Mandanten und anderen interessierten Personen im Uniclub Bonn.

Fast täglich lesen wir in der Presse über neue Methoden der „Internet-Mafia“. Augenscheinlich werden nur die großen Fälle der Datenspionage in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Opfer sind aber nicht nur Banken, Kreditkartenfirmen oder andere große Unternehmen – im Gegenteil: gerade kleine und mittlere Betriebe stehen hoch im Kurs der Cyber-Kriminellen, da hier der sichere Umgang mit Daten und Internetsicherheit oft nicht oberste Priorität hat. Dies war für die VRT Anlass genug, zu diesem wichtigen Themengebiet eine Veranstaltung auszurichten.

Zwei Experten vom Institut für Internet-Sicherheit sowie ein Datenforensiker der Bundespolizei zeigten den Gästen auf eine eindrucksvolle Art und Weise, wie man mit überschaubarem Aufwand ein Mindestmaß an Sicherheit erreichen kann. In „Echtzeit“ führten die Referenten den Besuchern die Methoden der Hacker vor Augen und bescherten manch einem Besucher so einige Aha-Momente. Trotz „Shel-Codes“ und „Java-Skripts“ konnten sich die Anwesenden anschaulich und auf verständliche Art und Weise über die wichtigsten Begriffe und Sicherheitslücken informieren. Bei einem anschließenden Umtrunk und einem kleinen Imbiss standen die Referenten den vielen Fragen Rede und Antwort.

 

 

VRT Punkt

Synopse altes Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - Arbeitnehmerüberlassungsgesetz 2017  

Gesetz zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - AÜG)
11/2016 Dr. Nikolaus Bross, VRT Linzbach Löcherbach und Partner, Bonn

§ 1 Erlaubnispflicht

(1) Arbeitgeber, die als Verleiher Dritten (Entleihern)
Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer) im
Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit zur Arbeitsleistung
überlassen wollen, bedürfen der
Erlaubnis. Die Überlassung von Arbeitnehmern
an Entleiher erfolgt vorübergehend.

Für weitere Informationen bitte hier klicken.

Arbeitnehmerkontrolle: Browserverlauf heimlich auswerten

Arbeitgeber dürfen ohne Einwilligung der Arbeitnehmer den Browserverlauf kontrollieren. Das gilt aber nur dann, wenn er die Internetnutzung im Vorfeld wirksam untersagt hat. Dann darf der Arbeitgeber den Browserverlauf des Dienstrechners auswerten. Die bei der Untersuchung des Browserverlaufs gewonnenen Erkenntnisse dürfen auch gerichtlich gegen den Arbeitnehmer verwertet werden. Sie unterliegen in einem Kündigungsschutzprozess keinem Beweisverwertungsverbot. Das hat das LAG Berlin-Brandenburg in einem aktuellen Urteil entschieden. Zugrunde lag ein Rechtsstreit, in welchem ein Arbeitnehmer wegen unerlaubter Internetnutzung gekündigt wurde. Er nutzte am Arbeitsplatz einen Dienstrechner mit Internetanschluss, den er allenfalls in Ausnahmefällen und nur während der Arbeitspausen für private Zwecke nutzen durfte. Nachdem der Arbeitgeber erste Hinweise darauf hatte, dass der Arbeitnehmer in erheblichem Umfang gegen das Verbot der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz verstieß, wertete er heimlich den Browserverlauf des Dienstrechners aus. Die Überprüfung ergab, dass der Kläger seinen dienstlichen Internetanschluss in einem Zeitraum von 30 Tagen insgesamt ca. fünf Tage lang für private Zwecke genutzt hatte. Der Arbeitgeber kündigte daraufhin das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger fristlos. Die hiergegen gerichtete Kündigungsschutzklage hatte vor dem LAG keinen Erfolg. Eine Verwertung der Daten des Browserverlaufs hielt das LAG für zulässig. Denn das BDSG erlaube eine Speicherung und Auswertung des Browserverlaufs zur Missbrauchskontrolle auch ohne eine Einwilligung des Arbeitnehmers. Außerdem habe ein Arbeitgeber im Streitfall keine Möglichkeit, den Umfang der unerlaubten Internetnutzung mit anderen Mitteln nachzuweisen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage ließ das LAG aber die Revision zum Bundesarbeitsgericht zu. (LAG Berlin-Brandenburg vom 14.1.2016 - 5 Sa 657/15)

Anmerkung: Voraussetzung für eine solche Auswertung von Browserdaten ist, dass der Arbeitgeber das private Surfen wirksam untersagt hat. Eine entsprechende Klausel gehört in jeden Arbeitsvertrag.

(Dr. Nikolaus Bross)

Kein Anspruch auf Entgeltzahlung in Raucherpausen

Das Landesarbeitsgericht Nürnberg hat sich aktuell mit den leidigen „Raucherpausen“ beschäftigt: Hat der Arbeitgeber während sog. Raucherpausen, für die die Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz jederzeit verlassen durften, das Entgelt weitergezahlt, ohne die genaue Häufigkeit und Dauer der jeweiligen Pausen zu kennen, können die Arbeitnehmer nicht darauf vertrauen, dass der Arbeitgeber diese Praxis weiterführt. Ein Anspruch aus betrieblicher Übung entsteht nicht. (LAG Nürnberg vom 05.08.2015 - 2 Sa 132/15) Demnach müssen Arbeitnehmer, die den Arbeitsplatz unerlaubt verlassen um eine „Raucherpause“ einzulegen, mit scharfen arbeitsrechtlichen Konsequenzen halten. Insbesondere dann, wenn sie sich nicht an die vom Arbeitgeber angeordnete Pflicht zum Ausstempeln halten: Sie veranlassen den Arbeitgeber, ihnen Entgelt zu zahlen, ohne die geschuldete Leistung erbracht zu haben. Das ist Betrug. Verstöße in diesem Bereich rechtfertigen jedenfalls nach Abmahnung „an sich“ eine außerordentliche Kündigung (LArbG Mainz vom 06.05.2010 - 10 Sa 712/09). Nach der wegweisenden Entscheidung des LAG Nürnberg können Arbeitgeber nun aktiv werden. Die Lohnfortzahlung in Raucherpausen verursacht erhebliche Kosten. Eine Zigarette pro Stunde verursacht bei einem Vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter mit einer 40-Stunden-Woche oft einen Ausfall von (8 Stunden täglich) x (7 Minuten Rauchen) x (5 Arbeitstage) = 280 Minuten bzw. rund 11 % der geschuldeten Arbeit.

(Dr. Nikolaus Bross)

Unwirksamkeit des "Safe Harbor" Abkommens begruendet Handlungsbedarf fuer viele Unternehmen 

Der Gerichtshof der Europäischen Union hat mit Urteil vom 06.10.2015 das „Safe Harbor“ Abkommen der EU-Kommission für ungültig erklärt. Davon betroffen sind alle Datentransfers von personenbezogenen Daten in die USA. Nach dem Abkommen konnten bislang personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit der europäischen Datenschutzrichtlinie aus einem Land der Europäischen Union in die USA übermittelt werden, wenn der Empfänger in den USA dem Abkommen beigetreten war. Das Abkommen postulierte ein angemessenes Datenschutzniveau der durch „Safe Harbor“ zertifizierten US-Unternehmen, auch gegenüber deutschen Datenschutzbehörden. Dies betraf vor allem US-amerikanische IT-Dienstleister, die personenbezogene Daten von europäischen Unternehmen erhalten haben.  Nun aber geht der EuGH von Datenzugriffsrechten durch US-Behörden trotz „Safe Harbor“ aus, welche den Wesensgehalt der Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz verletzen.                                                                                                                                                                               

Die Entscheidung hat gravierende Folgen. Ein Datentransfer in die USA ist nur noch möglich, wenn mit dem Datenempfänger in den USA entsprechende EU-Standardverträge oder Individualverträge abgeschlossen werden, oder verbindliche Konzernregelungen bestehen, so genannte ‚Binding Corporate  Rules‘. Unternehmen, die Daten in die USA übermitteln ohne derartige Vereinbarungen abgeschlossen zu haben, müssen mit empfindlichen Sanktionen durch deutsche Behörden rechnen.

(Dr. Nikolaus Bross)

Landessozialgericht Bayern bestaetigt: "Familiengesellschaften" gibt es nicht mehr im Sozialversicherungsrecht

  

Das Landessozialgericht Bayern hat mit Urteil vom 16.07.2015 noch einmal bestätigt: Die früher im Sozialversicherungsrecht anerkannten „Familiengesellschaften“ gibt es heute nicht mehr. Damit sind Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH in der Regel sozialversicherungspflichtig, wenn sie nicht mindestens über 50 % der Geschäftsanteile oder eine so genannte „Sperrminorität“ verfügen. Der Umstand, dass die anderen Geschäftsanteile in den Händen von Familienmitgliedern liegen, ist nicht mehr relevant (LSG Bayern vom 16.07.2015 - L 7 R 181/15).

Es gilt: Geschäftsführer ohne mindestens 50 % der Geschäftsanteile oder eine Sperrminorität sind immer sozialversicherungspflichtig. Sie sind weisungsgebunden. Es kommt nicht darauf an, dass sie in der Vergangenheit vielleicht nie wirklich Weisungen erhalten haben – aus „familiärer Rücksichtnahme“ etwa. Denn eine solche „Weisungsfreiheit“ bleibt nur solange bestehen, wie das Einvernehmen der Familienmitglieder gewahrt bleibt. Im Falle eines familiären Zerwürfnisses zwischen den Beteiligten aber muss ein solcher Gesellschafter-Geschäftsführer von seinen Familienmitgliedern Weisungen entgegen nehmen. Auch dann, wenn man bislang darauf verzichtete. Denn rein rechtlich ist er nun einmal weisungsgebunden. Diese – theoretische – Möglichkeit zur Weisung reicht aus, um ihn sozialversicherungspflichtig zu machen. Die früher anerkannte „Schönwetter-Selbständigkeit“ von Familiengesellschaftern ist – wie das LSG Bayern sich ausdrückt: „mit Blick auf das Erfordernis der Vorhersehbarkeit sozialversicherungs- und beitragsrechtlicher Tatbestände nicht mehr hinnehmbar“.

Beratertipp:

Das BSG (Bundessozialgericht) hat in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, dass es im Interesse aller Beteiligten – der Versicherten und der Versicherungsträger – liegt, die Fragen der Versicherungspflicht und der Versicherungsfreiheit schon zu Beginn der Tätigkeit zu klären. Diese Klärung wird für die Entrichtung der Beiträge und die Leistungspflichten der Sozialversicherungsträger ebenso wie für die Leistungsansprüche der Betroffenen von entscheidender Bedeutung sein. Die Sozialversicherungspflicht sollte immer direkt zu Beginn des Anstellungsverhältnisses geklärt werden. Entsprechende „Statusverfahren“ gemäß § 7a SGB IV (4. Sozialgesetzbuch) werden von der VRT für Sie betreut.

Ganz ausnahmsweise kann es freilich bei einer „alten“ Sozialversicherungsfreiheit des Gesellschafter-Geschäftsführers bleiben. Aber nur dann, wenn in der Vergangenheit durch einen bindenden Bescheid rechtskräftig festgestellt wurde, dass Sozialversicherungsfreiheit besteht. Solange sich der Sachverhalt nicht mehr ändert, bleibt dieser Bescheid in Kraft. Er kann dann nicht mehr geändert werden. Auch dann nicht, wenn man wegen der neuen Rechtsprechung heute zu einem anderen Ergebnis kommen würde. Wenn der Geschäftsführer aber eine andere Tätigkeit annimmt oder sich die Anteilsverhältnisse an der Gesellschaft ändern, wird seine Sozialversicherungspflicht erneut überprüft.

Kein Argument für eine Sozialversicherungsfreiheit ist der Umstand, dass eine möglicherweise fehlerhafte Zuordnung in vergangenen sozialversicherungsrechtlichen Prüfungen nicht moniert wurde. Allein der Umstand, dass ein Prüfer einen Fehler nicht gemerkt hat, gibt keinen Anlass für einen Vertrauenstatbestand.

Die hier beschriebene Rechtslage zur Sozialversicherungspflicht gilt nicht nur für GmbHs, sondern auch für UGs (Unternehmergesellschaften) und Ltd. Companies nach englischem Recht.

Weiterführende Hinweise: Bross, Vertragshandbuch GmbH-Geschäftsführer 2013, S. 395 ff.

 

Mindestlohn: Erleichterung bei Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten

 

Das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) hat Erleichterungen bei den Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten des Mindestlohngesetzes gewährt: Die ab dem 01.08.2015 geltende Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung (MiLoDokV) vom 29.07.2015 nimmt Angestellte mit einem Festgehalt von mehr als 2.000,00 € brutto von den Aufzeichnungspflichten aus.

 

Bereits die ab dem 01.01.2015 geltende MiLoDokV vom 18.12.2014 sah vor, dass die Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten nicht für „Vielverdiener“ gelten sollten: Die Meldepflicht gemäß § 16 Absatz 1 oder 3 MiLoG, die Pflicht zur Abgabe einer Versicherung gemäß § 16 Absatz 2 oder 4 MiLoG sowie die Pflicht zum Erstellen und Bereithalten von Dokumenten gemäß § 17 Absatz 1 und 2 MiLoG galten nicht für Arbeitnehmer, deren „verstetigtes regelmäßiges Monatsentgelt“ 2.958,00 € brutto überschritt.

 

Mit der neuen Verordnung vom 29.07.2015 wird die Einkommensschwelle von 2.958,00 € brutto auf 2.000,00 € brutto gesenkt. Das gilt derweil nicht für alle Arbeitnehmer: Die Ausnahme gilt nur dann, wenn der Arbeitgeber dieses Monatsentgelt für die letzten vollen zwölf Monate nachweislich gezahlt hat. Anderenfalls bleibt es bei der Einkommensschwelle von 2.958,00 € brutto.

 

ACHTUNG: Die Pflicht des Arbeitgebers mit Sitz im Ausland, der Anmeldung eines Arbeitnehmers eine Versicherung beizufügen, dass er die Verpflichtung zur Zahlung des Mindestlohnes einhält, bleibt bestehen. Kommt der Arbeitgeber ihr nicht nach, gelten für ihn die Erleichterungen der MiLoDokV nicht - und zwar weder die mit der Einkommensschwelle von 2.958,00 € brutto noch die Einkommensschwelle von 2.000,00 € brutto.

 

Neu ist weiterhin, dass die Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten des MiLoG überhaupt nicht mehr gelten für im Betrieb des Arbeitgebers arbeitende Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des Arbeitgebers. Sie gelten ebenfalls nicht, wenn der Arbeitgeber eine juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft ist, im Betrieb des Arbeitgebers arbeitende Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des vertretungsberechtigten Organs der juristischen Person oder eines Mitglieds eines solchen Organs oder eines vertretungsberechtigten Gesellschafters der rechtsfähigen Personengesellschaft.

 

Download:

Neue Verordnung Mindestlohn

 

(Dr. Nikolaus Bross)

Kuendigungen koennen unwirksam sein, wenn sie wegen Alters diskriminieren 

 

Kündigungen können auch dann unwirksam sein, wenn das Kündigungsschutzgesetz nicht eingreift. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied in einem aktuellen Urteil über eine altersdiskriminierende Kündigung:

Dem Urteil lag die Kündigung einer am 20.01.1950 geborenen Arzthelferin zugrunde. Sie war zuletzt überwiegend im Labor eingesetzt. Ihr Arbeitgeber beschloss eine Einschränkung dieses Laborbereichs und kündigte das Arbeitsverhältnis. Den vier anderen, sehr viel jüngeren Mitarbeiterinnen, wurde nicht gekündigt. Der Arbeitgeber begründete die Kündigung der älteren Mitarbeiterin damit, dass sie „inzwischen pensionsberechtigt“ sei. Dagegen erhob sie Kündigungsschutzklage. Diese wurde sowohl vom Arbeitsgericht als auch vom Sächsischen Landesarbeitsgericht abgewiesen. Im Wesentlichen argumentierten die Gerichte damit, dass die Arzthelferin keinen Kündigungsschutz genieße, weil es sich bei ihrem Arbeitgeber um einen „Kleinbetrieb“ handele: Die Zahlengrenzen des Kündigungsschutzgesetzes seien nicht erreicht.

Das Bundesarbeitsgericht hob die Urteile auf und ordnete eine erneute Verhandlung an: Die Kündigung sei voraussichtlich altersdiskriminierend. Denn allein das Alter sei ausschlaggebend für die Kündigung gewesen sei. Das ergebe sich aus der Anmerkung des Arbeitgebers, die Klägerin sei „inzwischen pensionsberechtigt“. Dadurch sei sie „wegen ihres Alters“ schlechter behandelt worden als die anderen Arbeitnehmerinnen. Eine solche Benachteiligung sei gemäß § 7 Abs. 1 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) unzulässig.

Gemäß § 22 AGG genügt es, wenn der Arbeitnehmer Indizien für eine solche Benachteiligung vorlegt. Der Arbeitgeber trägt dann die volle Beweislasst dafür, dass eine Benachteiligung nicht stattgefunden habe. Im vorliegenden Fall war es ausreichend, dass die Klägerin die Begründung des Arbeitgebers „inzwischen pensionsberechtigt“ als Indiz genannt hat. Der Arbeitgeber hätte daraufhin nachweisen müssen, dass das Alter bei der Kündigung keine Rolle gespielt habe. Dies war ihm nicht gelungen.

(BAG vom 23.07.2015 – 6 AZR 457/14)

Dr. Nikolaus Bross

Mitarbeiterkontrolle, Detektiveinsaetze und Video: Wann kommt das Arbeitnehmerdatenschutzgesetz 

 

Am 19.02.2015 entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG): Ein Arbeitgeber darf seine Arbeitnehmer nur unter strengen Voraussetzungen von Privatdetektiven observieren lassen. Erforderlich ist, dass tatsächliche Anhaltspunkte einen Verdacht begründen, dass dem Arbeitnehmer ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Ein Arbeitgeber, der wegen des Verdachts einer vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit einem Detektiv die Überwachung eines Arbeitnehmers überträgt, handelt rechtswidrig, wenn sein Verdacht nicht auf konkreten Tatsachen beruht. (BAG vom 19.02.2015 - 8 AZR 1007/13)

 

Tatsächlich ist das heimliche Filmen von Arbeitnehmern grundsätzlich verboten. Es handelt sich dabei um die „Erhebung von Daten“ wie sie im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt ist. Das BDSG gilt auch dann, wenn ein Arbeitgeber nachweisen will, dass sein Arbeitnehmer eine Krankheit vortäuscht und zu Unrecht Entgeltfortzahlung kassiert. Zwar ist das Vortäuschen einer Krankheit eine schwere Pflichtverletzung, welche als Betrug gemäß § 263 StGB (Strafgesetzbuch) mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird. Auch kann eine solche Straftat durch eine entsprechende Observierung entlarvt werden. Aber gemäß § 32 Abs. 1 BDSG ist die Erhebung von Daten zur Aufdeckung solcher Straftaten nur dann erlaubt, wenn „zu dokumentierende tatsächliche Anhaltspunkte den Verdacht begründen, dass der Betroffene im Beschäftigungsverhältnis eine Straftat begangen hat“. Es müssen also konkrete Anhaltspunkte vorliegen – nicht nur irgendeine vage Vermutung. Eine Observierung „ins Blaue hinein“ ist unzulässig. Das gilt insbesondere dann, wenn der Arbeitnehmer bereits ein ärztliches Attest vorgelegt hat, das seine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Denn man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass solche Atteste zutreffen. Zwar kann ein Arbeitnehmer seine Krankheit auch vortäuschen. So etwas kann man aber nur dann unterstellen, wenn besondere Umstände vorliegen: Beispielsweise dann, wenn der Arbeitnehmer im Rahmen einer Auseinandersetzung am Arbeitsplatz oder nach einem Streit um Urlaubsgewährung seine angebliche Arbeitsunfähigkeit angekündigt hat oder wenn er während der angeblichen Arbeitsunfähigkeit Tätigkeiten nachgeht, die mit der bescheinigten Arbeitsunfähigkeit nicht vereinbar erscheinen – z. B. Nebentätigkeiten, etc. Ernsthafte Zweifel können sich auch ergeben, wenn der Arbeitnehmer widersprüchliche Angaben zu seiner Arbeitsunfähigkeit macht oder wenn er einer Aufforderung zu einer Begutachtung durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse nicht nachkommt.

 

In dem vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall lagen keine entsprechenden Umstände vor. Der Arbeitgeber konnte keine Tatsachen nennen, die auf eine vorgetäuschte Krankheit schließen ließen. Er hatte die Arbeitnehmerin vielmehr ohne konkrete Anhaltspunkte für eine Täuschung observieren lassen. Damit war der Detektiveinsatz rechtswidrig.

 

Das nunmehr vorliegende Urteil des Bundesarbeitsgerichts reiht sich ein in eine Kette von Einzelfallentscheidungen zur Mitarbeiterkontrolle. Mit jeder neuen Entscheidung gewinnen wir neue Erkenntnisse zu der frage „Was geht?“. Umfassende Klarheit schafft das Urteil derweil nicht: Noch immer sind viele Fragen offen. Beispielsweise fragt man sich, ob man die aus unzulässiger Überwachung gewonnenen Erkenntnisse in einem Rechtsstreit verwerten darf. Viel spricht für ein so genanntes „Beweisverwertungsverbot“: Wenn schon der Detektiveinsatz den Arbeitnehmer in seinen Rechten verletzt, dann doch wohl auch die Verwertung der gewonnenen Informationen. Doch das Landesarbeitsgericht Hamm hat noch vor kurzem die Meinung vertreten, dass ein Beweisverwertungsverbot nur dann in Betracht komme, wenn der Detektiv einen Arbeitnehmer „besonders hartnäckig verfolge, ihn z.B. bei privaten Verabredungen nachstelle“. (LAG Hamm vom 08.03.2007 - 17 Sa 1604/06) Sicher ist zumindest: Es wird teuer, wenn der Detektiv rechtmäßig eingesetzt wird und er den Arbeitnehmer auf frischer Tat überführt. Dann muss der Arbeitnehmer die Kosten erstatten, die dem Arbeitgeber durch den Detektiveinsatz entstanden sind. Und diese Kosten können ganz erheblich sein – Detektive sind nicht so preiswert wie Rechtsanwälte.

 

Die immer noch bestehenden Rechtsunsicherheiten zum Detektiveinsatz zeigen: Es wird Zeit für ein klares und umfassendes Arbeitnehmerdatenschutzgesetz. Dieses wurde bereits am 04.09.2009 von dem damaligen Bundesarbeitsminister Olaf Scholz vorgelegt und von der Bundesregierung dann am 15.12.2010 auf den Weg gebracht (Bundestags-Drucksache 17/4230). Doch derzeit liegt es auf Eis. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung für die 18. Legislaturperiode sieht lediglich vor, das nationale Datenschutzniveau im Beschäftigtendatenschutz bei den Verhandlungen zur Europäischen Datenschutzgrundverordnung zu erhalten und darüber hinausgehende Standards zu ermöglichen. Derzeit wird der Entwurf der Europäischen Datenschutzgrundverordnung von den Mitgliedsstaaten verhandelt. Voraussichtlich wird es noch im Jahr 2015 zur Abstimmung des Entwurfs zwischen dem Rat der Europäischen Union, dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission kommen. Deutschland hat bereits angekündigt: Falls diese Verhandlungen nicht in angemessener Zeit abgeschlossen sind, dass ein eigenes, deutsches Gesetz zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes geschaffen werde. Die entsprechenden Entwürfe liegen vor.

 Dr. Nikolaus Bross

Kein Mindestlohn im reinen LKW-Transitverkehr

 

 

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat sich am 30.01.2015 mit ihrem polnischen Amtskollegen darüber verständigt, die Anwendung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) auf ausländische LKW-Fahrer im reinen Transitverkehr durch Deutschland vorerst auszusetzen. Die Interimslösung gilt bis zur Klärung europarechtlicher Fragen zur Anwendung des MiLoG auf den Verkehrsbereich. Ein bürokratisches Monstrum ist damit zumindest teilweise gezähmt worden. Es bleiben erhebliche Belastungen von Unternehmern durch die im MinLoG vorgesehenen Aufzeichnungs- und Nachweispflichten. Ob auch diese noch einmal überarbeitet werden, ist noch nicht geklärt. Jedenfalls kurzfristig soll die im Mindestlohngesetz festgelegte Protokollierung der Arbeitszeiten wohl nicht geändert werden. Das stellte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Gabriele Lösekrug-Möller am 28.01.2015 im Ausschuss für Arbeit und Soziales klar. Ihrer Auffassung nach verfüge das BMAS nur 28 Tage nach Inkrafttreten des Gesetzes noch über keine verwertbaren Erkenntnisse, welche eine solche Änderung rechtfertigen würden.

 Dr. Nikolaus Bross

 

Sozialversicherungsfreiheit von Geschäftsführern in Familiengesellschaften

 

 

Die Sozialversicherungspflicht von Geschäftsführern ist häufiger Streitpunkt bei Betriebsprüfungen des

Rentenversicherungsträgers. Wird sie moniert, drohen Beitragsnachzahlungen in bis zu sechsstelliger

Höhe. Besonders gefährdet sind derweil Gesellschaften, die ihren Geschäftsführer für

sozialversicherungsfrei halten, weil er Mitglied einer "Familiengesellschaft" ist. Denn tatsächlich spielt

das Argument der "Familiengesellschaft" keine Rolle mehr bei der sozialversicherungsrechtlichen

Beurteilung. Will man Sozialversicherungsfreiheit des Geschäftsführers bewahren, empfiehlt sich eine

kritische Prüfung und Modifikation seines Anstellungsvertrags. Wohlüberlegte Formulierungen können

die Diskussion der Sozialversicherungspflicht entscheidend beeinflussen.

 

"Familiengesellschaften" sind von der neuen Rspr. des BSG unmittelbar betroffen, wenn eines ihrer

Familienmitglieder als Minderheitsgesellschafter-Geschäftsführer arbeitet und für

sozialversicherungsfrei gehalten wird. Das Argument der "Familiengesellschaft" kann künftig nicht mehr

zur Sozialversicherungsfreiheit führen. Familiengesellschaften, die sich bislang darauf gestützt haben,

müssen die Sozialversicherungspflicht ihrer Geschäftsführer neu bewerten. Anderenfalls riskieren sie,

ganz erhebliche Beitragsnachzahlungen leisten zu müssen - und zwar für bis zu fünf Jahre. Denn gem. §

25 SGB IV verjähren Ansprüche auf Beiträge frühestens in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs,

in dem sie fällig geworden sind. Die Sozialversicherungspflicht eines Minderheitsgesellschafter-

Geschäftsführers kann - heute mehr denn je - durch entsprechende Formulierungen im

Anstellungsvertrag23) zumindest beeinflusst werden.

Dr. Nikolaus Bross

Den vollständigen Artikel finden Sie in: Der Betrieb 2014, 2651

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